Projekt Radregion gestartet

1. Workshop mit vielfältigem Team durchgeführt

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Der erste Workshop zum Thema „Radregion“ fand am 4. Dezember 2017 in der Nachhaltigkeitsschmiede Steinbach a.d.Steyr statt. 15 Personen nahmen sich in der rund fünf Stunden Zeit für eine erste Evaluation der „Radregion“. Vorneweg: Dieser nicht sonderlich einfallsreiche und aufregende Name macht es deutlich: An der Marke dieser Fahrradregion muss noch gefeilt werden. Das Problem, das eigentlich ein Luxusproblem ist: Wir haben ein vielschichtiges „Produkt Radregion“, das unterschiedlichste Zielgruppen anspricht. Die Palette reicht von der Familie, der im Alpenvorland und entlang der Flüsse ein eher gemütliches Angebot gemacht wird, bis hin zum Downhiller, der in der Pyhrn-Priel Region bedient wird. Welches Markenmodell mit welchem USP bringt welche Produktvorteile auf den Punkt? Was soll hervorgehoben werden: Die unzähligen Almen und Hütten, die mit dem Mountain-Bike erreicht werden können (Stichwort „Almpower“)? Die vielen Bademöglichtkeiten an der Steyr, der Steyrling und im Reichraminger Hintergebirge als Zusatznutzen (Stichwort „Bike & Beach“)?  Und wer nicht vergessen werden darf: Die Radfahrer in der Stadt, die ihr Fahrrad als alltägliches Verkehrsmittel verstehen und nicht nur als Sportgerät – sie werden immer mehr und spielen in allen künftigen Mobilitäts- und Verkehrskonzepten eine Rolle.

Die Vielfalt der Radregion ist den Workshop-Teilnehmern – darunter waren Hoteliers und Sportler, Gelegenheitsradler und Freaks – bewusst. Die gegenwärtigen Schwächen ebenso: Mountainbiker finden in einzelnen Gebieten der Region aufgrund der Gesetzeslage kaum Möglichkeiten – das spricht sich in der Szene international herum. Die analoge Infrastruktur ist verbesserungswürdig. Das betrifft ein einheitliches Beschilderungs- und Wegweisesystem, Bodenmarkierungen – vor allem zur Sicherheit auf Radwegen – und vieles mehr. Projektleiter Bernhard Huber kann davon ein Lied singen: Er hat in den vergangenen Jahren das bestehende Potenzial des Fahrradangebotes in der Region mit Akribie unter die Lupe genommen – und er weiß, wo der Schuh drückt.

Worüber sich alle einig sind: Die Fahrrad-Region benötigt auch eine digitale Infrastruktur – die auf dem neuesten Stand der Technik ist und dem Besucher eine schnellen und userfreundlichen Überblick über alle Möglichkeiten verschafft. In der Tiefe, die der Besucher wünscht und zu den Themen, die der Besucher wünscht und zu den Orten, die den Besucher interessieren. Kurzum: sie soll den Eltern, die mit dem Kinderanhänger in der Stadt unterwegs sein behilflich sein und dem Biker, der in Windischgarsten oder in Johnsbach spätabends eine Unterkunft sucht oder der wissen will, ob im Zug zurück nach Linz noch Platz für sein Fahrrad ist. Unter anderem landeten im Ideenpool: eine Via Michelin für Biker.

Fazit: Die richtigen Fragen sind gestellt, sie sind auf dem Papier und in den Köpfen der Teilnehmer. Das Projekt wird im Anfang 2018 fortgesetzt, da wird es bereits darum gehen, konkrete Ideen für Umsetzungen, Weichenstellungen und ausgewählte Maßnahmen für Projekte zu identifizieren.

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