NOI KONFERENZ

INNOVATION
IN DER
REGIONALENTWICKLUNG

Mittwoch | 22. Mai 2019 | 9 bis 16 Uhr
Museum Arbeitswelt Steyr

Wie funktioniert Innovation in der Regionalentwicklung? Wie werden regionale Innovationsprozesse organisiert und professionell abgewickelt? Wie gewinnt man die Bevölkerung, ExpertInnen, NutzerInnen oder KundInnen dafür? Welche Methoden versprechen gute Ideen und Lösungen, wie gelingt die Umsetzung?

Damit beschäftigt sich NOI seit 2016. Diese Fragen und Themen rund um Design Thinking, Stadt- und Ortsentwicklung, nachhaltigen Tourismus, soziale Innovationen und Kulturentwicklung werden im Rahmen dieser Konferenz behandelt.

 

Want create site? Find Free WordPress Themes and plugins.

PROGRAMM

9:00 UHR  BEGRÜSSUNG
Was ist die Natur der Innovation? 3 Jahre NOI

Andreas Kupfer, NOI
Gerald Hackl, Bürgermeister Stadt Steyr
Hans Singer, Nationalrat und Bürgermeister Schiedlberg
Markus Vogl, Nationalrat

9:15 UHR  IMPULS 1
Innovation auf den Boden der Regionalität bringen: Eine harte Landung?

Gertraud Leimüller, winnovation

9:45 UHR  IMPULS 2
Vom Megatrend zu Zukunftsprojekten

Johann Lefenda, Leiter der Zukunftsakademie OÖ

10:00 UHR  IMPULS 3
Soziale Innovationen in der Regionalentwicklung

Michael Fischer, ÖAR

10:15 UHR  PRÄSENTATION
Design Thinking, Regionalentwicklung und NOI

Ursula Kopp, FH OÖ, NOI | Hubert Preisinger, LEAP Forward, NOI

10:45 UHR  PAUSE
11:00 UHR  WORKSHOPS I

1 Der Innovationsprozess in der Regionalentwicklung
1_1 Radikal Regional – Klimafreundlich durch regionale Produkte
1_3 Das Potenzial von Sozialer Innovation in LEADER (SILEA)
1_4 Regionale Innovationsprozesse initiieren und effizient gestalten – ein interaktiver Design Thinking Fast Forward
2 Der Mensch im regionalen Entwicklungsprozess
2_1 Wie können wir Vielfalt bewusst für innovative Prozesse nutzen?
3 Die Ergebnisse aus dem Innovationsprozess gemeinsam ins Wirken bringen

12:15 UHR  MITTAGESSEN
13:15 UHR  WORKSHOPS 2

1 Der Innovationsprozess in der Regionalentwicklung
1_2 Innovative Energieprojekte in Strukturschwachen Regionen – Die Rolle von Intermediären in regionalen Innovationsprozessen (Plaisir)
2 Der Mensch im regionalen Entwicklungsprozess
2_2 Strategische Regionale Gewerbestandortentwicklung – von der ersten Idee zum OÖ Erfolgsmodell
3 Die Ergebnisse aus dem Innovationsprozess gemeinsam ins Wirken bringen
3_1 Altern in guter Gesellschaft
3_2 Testumgebung für innovative Mobilitätstrends

14:30 UHR  PAUSE
14:45 UHR  KEY POINTS WORKSHOP UND DISKUSSION
16:00 UHR  AUSKLANG

 

Moderation: Bettina Dreiseitl-Wanschura

Themen, Vortragende und LeiterInnen der Workshops werden ab 24. April 2019 auf nature-of-innovation.com veröffentlicht. Eine Anmeldung zu den Workshops ist ab diesem Zeitpunkt auch auf der Website möglich.

Eintritt inklusive Pausengetränke, Mittagessen 50 Euro | 25 Euro (ermäßigt für NOI Beteiligte) | Frei für Jugendliche und Studierende
Anmeldung www.nature-of-innovation.com oder office@nature-of-innovation.com

Themen
Vortragende
und Leiter/Innen der Workshops

THEMA 1: PROZESS 

Workshop 1_1   11:00 – 12:15 Uhr
Radikal Regional – Klimafreundlich durch regionale Produkte

mit Mag. Susanne Radke – KEM-Managerin Klima- und Energiemodellregion Energiereich Nationalparkregion, Öffentlichkeitsarbeit LEADER-Region NP Hohe Tauern, kommt aus dem Marketing und Journalismus und ist nun seit 10 Jahren in der Regionalentwicklung tätig.

Thema: Vorrangiges Ziel ist es, die an nachhaltigem Konsum interessierten und innovativen Landwirte/Touristiker/Bildungseinrichtungen/ Vereine… der Region sinnvoll zu vernetzen und gemeinsam neue Produkte und Vertriebswege zu entwickeln. Dies wird bewusst mit den Klimawandelthemen Ernährungswende, kurze Transportwege, Müllvermeidung …verknüpft. Mit Regionalitäts-Stammtischen, Klimagipfel-Tourismus und demnächst startender Regionalitäts-Kochschule wurde erfolgreich begonnen, ein neues Bewusstsein für den sowohl touristischen als auch klimatechnischen Mehrwert von regionalen Produkten zu schaffen.

Workshop 1_2   13:15 – 14:30 Uhr
Innovative Energieprojekte in Strukturschwachen Regionen – Die Rolle von Intermediären in regionalen Innovationsprozessen (Plaisir)

DI Stefan Philipp ist Raumplaner und seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektmanager am Zentrum für Soziale Innovation tätig. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt zum einen auf sozial-innovativen Projekten (PLAISIR & SILEA) und Unternehmen und deren Rolle in der Regionalentwicklung bzw. Politiken zur Unterstützung dieser (RaiSE) und zum anderen auf Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik.

DI Dr. Johannes Suitner ist Raumplaner und seit 2010 als Stadt- und Regionalforscher am Institut für Raumplanung der TU Wien tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Stadtentwicklungs- & Planungstheorie, Innovation & Transformation, Kultur & Image sowie Wissensproduktion & -vermittlung. Seine aktuelle Forschung befasst sich mit dem Einfluss des technischen, institutionellen und disziplinären Wandels auf die Wiener Planungsgeschichte sowie der Rolle sozialer Innovation für die regionale Energieplanung.

Wolfgang Haider MA BA ist seit Oktober 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektmanager am Zentrum für Soziale Innovation und arbeitet an Projekten aus den Bereichen ‚Forschungspolitik und Entwicklung‘ sowie ‚Arbeit und Chancengleichheit‘. Er ist dabei in verschiedene Projekte auf nationaler und internationaler Ebene involviert und arbeitet hauptsächlich zu den Themen Soziale Innovation, ländliche Entwicklung und Nachhaltigkeit.

Thema: Das Forschungsprojekt PLAISIR untersucht soziale Innovationen in der Regionalen Energieplanung. In den Regionen Murau, Hermagor und Südburgenland wird nach den Erfolgsfaktoren für neuartige Energieprojekte geforscht und erörtert, was sich daraus für die Erhöhung der Eigenständigkeit und den langfristigen systemischen Wandel in strukturschwachen Regionen lernen lässt. Die drei Regionen sehen sich dabei durch ihre ländliche Prägung, geographische Lage und ökonomische Entwicklung mit besonderen Herausforderungen konfrontiert und stellen daher hochrelevante Untersuchungsbeispiele an der Schnittstelle sozialkapital-orientierter endogener Regionalentwicklung und ressourcen-orientierter Energieplanung dar. Entwickelt werden eine Indikatorik sozial-innovativer Prozessdimensionen, sowie ein Planning::Innovation Katalog mit politikorientierten Empfehlungen für Ansätze einer innovativen Regionalentwicklung.

Workshop 1_3   11:00 – 12:15 Uhr
Das Potenzial von Sozialer Innovation in LEADER (SILEA)

Berenike Ecker studierte Theoretische und Angewandte Geographie, Europastudien und Supervision & Coaching an der Universität Wien. Seit 2010 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektmanagerin am Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) tätig.

Thema: Den „Potenzialen Sozialer Innovation im Rahmen von LEADER 2014-2020“ wurde in einer gleichlautenden, im Frühjahr 2019 abgeschlossenen Studie SILEA im Auftrag des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) nachgegangen. Die mit den Potenzialen in Verbindung stehenden, in der Studie bearbeiteten Fragen und gewonnenen Erkenntnisse werden im Workshop zur Diskussion gestellt.

Workshop 1_4   11:00 – 12:15 Uhr
Regionale Innovationsprozesse initiieren und effizient gestalten – ein interaktiver Design Thinking Fast Forward

Thomas Probst (Dr. rer. nat., EMBA Leadership & Management) ist Landschaftsplaner, Kulturgeograph und Design Thinker. Seit 2001 beschäftigt er sich mit nachhaltiger Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung – auf traditionellen und neuen Wegen.

Thema: Wie lassen sich Innovationsprozesse in Regionen anstoßen, realisieren und effizient umsetzen? Welche Akteure müssen involviert sein? Welche Strukturen und Methoden sind hilfreich? Als Input aus der Praxis wird das Projekt «Plaffeien23: As Zentrum für alli» vorgestellt. Mit diesem partizipativen Design Thinking-Prozess möchte Plaffeien (Kanton Freiburg, Schweiz) nicht nur das Dorfzentrum beleben, sondern grundsätzlich frischen Wind in die Gemeindeentwicklung bringen. Im Workshop entwickelten die TeilnehmerInnen in einem Design Thinking Fast Forward Gain creators, Pain killers und neue Ideen für das Initiieren und Umsetzen von Innovationsinitiativen.

THEMA 2: MENSCH

Workshop 2_1   11:00 – 12:15 Uhr
Wie können wir Vielfalt bewusst für innovative Prozesse nutzen?

Elisabeth Hackl, MA MSSc (ReKI Kirchdorf) hat Soziologie/Soziale Arbeit studiert und vor ihrer Tätigkeit im ReKI in der UMF-Betreuung gearbeitet. Sie ist u.a. auch in der Stigmaforschung tätig. Ihre Schwerpunkte sind Interkulturelle Soziale Arbeit und gesellschaftliche Machtverhältnisse.

Mag.a Agnes Rathberger-Reiter (ReKI Linz-Land) ist Kultur- und Sozialanthropologin und war vor ihrer Tätigkeit im ReKI als Projektmitarbeiterin und Lehrveranstaltungsleiterin im wissenschaftlichen Bereich tätig (Thema Konsum in postsowjetischen Kontexten und „Identität/en“ sowie qualitative Erhebungsmethoden).

Mag.a Elisabeth Behr-Kutsam (ReKI Steyr-Land) hat Sozioökonomie studiert und in Wien im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit gearbeitet. Ihre Schwerpunkte sind achtsame Kommunikation und Art of Hosting.

Thema: Vielfältige Perspektiven führen zu kreativeren Ideen, mehr Innovation, mehr Beteiligung und damit nachhaltigeren Ergebnissen. Dennoch wird Vielfalt in Regionalentwicklungs- prozessen oft vor allem als Herausforderung gesehen und/oder nicht aktiv genutzt. In unserem Workshop wollen wir uns damit auseinandersetzen, wie man Vielfalt bewusst für innovative Prozesse nutzbar machen kann. Ausgangspunkt dafür sind unsere Erfahrungen als ReKI aus verschiedenen Gemeindeprozessen zum Thema Integration und Vielfalt in den Regionen Linz-Land, Steyr-Land und Kirchdorf.

Workshop 2_2   13:15 – 14:30 Uhr
Strategische Regionale Gewerbestandortentwicklung – von der ersten Idee zum OÖ Erfolgsmodell

Mag. Herbert Reitmann berät als Projektmanager der Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH die Entwicklung touristischer und gewerblicher Leitprojekte in Oberösterreich.

Thema: Präsentation der Projektentwicklung der INKOBAs in Oberösterreich von den ersten kleinregionalen Ideen in der Pyhrn Priel Region bis zur Erfolgsgeschichte der INKOBAs in Oberösterreich: Vom Problem einzelner Gemeinden zur regionalen Lösung. Darstellung der wesentlichen Erfolgsfaktoren; dabei wird vor allem auch auf den Start der Projektentwicklung in der Kleinregion Pyhrn Priel eingegangen, von der Ausgangssitutation, der Methoden zur Ideengenerierung, der Bedeutung einer klaren Projektträgerschaft, der unterschiedlichen notwendigen Kompetenzen, der menschlichen Komponente im Rahmen der Projektentwicklung, die Rolle der Intermediäre.

THEMA 3: UMSETZUNG

Workshop 3_1   13:15 – 14:30 Uhr
Altern in guter Gesellschaft

Georgia Winkler Pletzer ist seit 2008 Geschäftsführerin der Leader Region Nationalpark Hohe Tauern. Der Leaderverein stellt die Regionalentwicklungsstelle für 21 Gemeinden und 60.000 Einwohner dar und betreut die Regionalverbände.

Thema: So lange als möglich zu Hause wohnen bleiben, ist das Motto des Projektes „Vergiss Dein Nicht“. Im Projekte werden verschiedenen Facetten beleuchtet, die im Alter eine Rolle spielen:

• Präventive Gesundheitsförderung
• Demenzaufklärung und Hilfestellung
• Pflegende Angehörige stärken
• Vereinsamung vorbeugen
• Gemeinden sensibilisieren und mögliche Angebote ausarbeiten

Diese Ziele werden im Projekt VergissDeinNicht verfolgt und mit Hilfe einzelner Maßnahmen können diese Stück für Stück auch erreicht werden.

Workshop 3_2   13:15 – 14:30 Uhr
Testumgebung für innovative Mobilitätstrends

Dipl. -Ing. Markus Pajones (Logistikum, FH OÖ F&E GmbH) hat Raum- und Verkehrsplanung an der TU Wien studiert. Seit 2012 ist er Projektleiter am Logistikum der FH Steyr. In dieser Funktion koordiniert er den Forschungsbereich Industriemobilität und leitet das MobiLab OÖ (Mobilitätslabor für den Zentralraum OÖ).

Thema: Der Verkehr nimmt in allen Regionen immer mehr zu und die damit einhergehenden Probleme, wie Staus oder CO2 Belastung werden immer größer. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach individueller Mobilität. Mobilitätstrends wie E-Mobility, Sharing und Mobility as a Service sind die Schlagworte der Gegenwart. Aber auch aktive Mobilitätsformen wie das Radfahren und der Öffentliche Verkehr werden im Kontext von individueller und flexibler Mobilität wieder wichtiger. Viele dieser Mobilitätsformen und Konzepte sind noch neu und wenig erprobt. Entsprechende Testumgebungen sollen einen adäquaten und innovativen Rahmen zum Testen dieser Mobilitätsformen bieten. Im Rahmen des Workshops sollen die Rahmenbedingungen an eine solche Testumgebung erarbeitet werden und wie diese in der Region umgesetzt werden können.

Did you find apk for android? You can find new Free Android Games and apps.