EISENSTRASSE

Wie wird die Eisenstraße zum Publikumsmagneten in Oberösterreich?

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AUSGANGSSITUATION

Im Süden Oberösterreichs, dem oö. Ennstal, Steyrtal, Kremstal, Pyhrn-Priel sowie dem Raum Bad Hall – Steyr liegen verstreut die Zeugen der einst pulsierenden Eisenindustrie. Entlang der Flüsse Steyr und Enns siedelten sich unzählige eisenverarbeitende Betriebe an, die eine Vielzahl verschiedenster Finalprodukte aus dem Eisen des Erzberges herstellten (z.B. Messer, Sensen, …). Diese Geschichte lebt heute nach wie vor in den zahlreichen Museen und Schaubetrieben. Die Eisenstadt Steyr zeugt heute noch vom einstigen Reichtum der dominierenden Eisenindustrie.
Der Verein Eisenstraße Oberösterreich wurde im Sommer 1990 gegründet. Ziel war von Beginn an die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Eisenverarbeitung in der Region – sowie die Integration dieses kulturhistorischen Potenzials in die Regionalentwicklung. Bisheriger Höhepunkt war die vom Verein Eisenstraße Oberösterreich initiierte dezentrale Oberösterreichische Landes-ausstellung 1998 „Land der Hämmer – Heimat Eisenwurzen“. Sie stellte die Region mit 28 Ausstellungen, 10 Schaubetrieben und 14 Themen-Wanderwegen in 24 Gemeinden dar, indem die traditionellen Handwerke wieder in den Mittelpunkt gerückt und die Entwicklung der geschichtsträchtigen Eisenstraße dokumentiert wurden. Die 3 Ziele „Denkmalpflege – Wissen/Bildung – Wirtschaft/Tourismus“ konnten lt. Landesrechnungshof sehr gut und ausgewogen umgesetzt werden.
Nach der Landesausstellung konnte der Verein nicht mehr an die Erfolge des Landesausstellungs-jahres anschließen. Die Besucherzahlen bei den Mitgliedsbetrieben des Vereins gingen zurück, viele Mitgliedschaften wurden beendet, die budgetäre Situation erlaubte keine operativen Mitarbeiter und kein eigenes Büro mehr. Die Mitgliedsbetriebe hatten mehr und mehr Probleme den Museumsbetrieb aufrecht zu halten, es fehlt an Nachwuchs und neuen Konzepten für die weitere Nutzung und Erhaltung.
Da die Eisenstraße Oberösterreich die historische und regionale Identität für die Region liefert wurde 2017 ein Neubeginn in Angriff genommen. In Kooperation mit dem Museumsverbund OÖ wurde mittels ausführlicher Fragebogenerhebung und Vor-Ort-Besuchen bei allen Mitgliedsmuseen und –Schaubetrieben eine umfassende Analyse des Ist-Zustandes erstellt. Die Museen und Schaubetriebe wünschen sich eine stärkere Vernetzung und eine gemeinsame Vermarktung.

HERAUSFORDERUNG

Ziel ist die innovative Neupositionierung der Eisenstraße in Oberösterreich als fester Bestandteil der Natur- und Kulturregion Eisenwurzen, um zur Stärkung und Vermittlung der regionalen Identität wieder maßgeblich beitragen zu können.
Für diese Neupositionierung ist es wichtig zu wissen wer unser Gast heute ist, welche Anforderungen er an unsere Mitgliedsbetriebe stellt und welche Wünsche er hat. Wie und was müssen die Museen und Schaubetriebe anbieten, um für ihre Gäste besuchenswert zu sein? Ist das derzeitiger Angebot in der bestehenden Form noch zeitgemäß? Insbesondere auch für junge Menschen?
Mit diesem Wissen können wir gemeinsam die richtigen Maßnahmen für die Zukunft setzen. Wir können unsere Betriebe beraten, gemeinsam Marketing-, Bildungs- und Ausstellungskonzepte entwickeln, sie schulen und zu den richtigen Investitionen raten. Wir können sie zukunftsfit und wieder erfolgreich machen.
Es gibt seit 2017 auch wieder ein eigenes Büro für den Verein Eisenstraße Oberösterreich und seit 2018 einen angestellten Kulturmanager für den laufenden Betrieb und die Betreuung der Mitglieder.

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Projektstart
März 2018
Kontakt
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Die Teilnehmer werden rechtzeitig vor dem Projektstart verständigt.

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