P15 ENNSMUSEUM

Wie kann das Ennsmuseum Weyer neu konzipiert werden?

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P15 Ennsmuseum

Thema: Ennsmuseum NEU
Fragestellung: Wie kann das Ennsmuseum Weyer neu konzipiert werden?
Zeitraum: Juni 2018 bis November 2018
Projektträger: Museumsverein Ennsmuseum, Marktgemeinde Weyer
Hauptmoderation: Ursula Kopp
Region(en): LEADER Region Nationalpark Kalkalpen
Beteiligte: 30 Personen
Veranstaltungen: 5

Kurzbeschreibung

Am Knotenpunkt im inneren Ennstal soll ein regionales Leitmuseum (Enns/Eisenwurzen) entstehen. Ein Orts- und Raumplan mit Konzeptideen für Dauer- und Wechselausstellungen sowie einer gastronomisch-touristischer Bespielung wurden entwickelt.

  • Leitmuseum für die Region Ennstal
  • Ort- und Raumkonzept
  • Programmheft

Projektbeschreibung

Das Ennsmuseum Weyer ist seit 2015 geschlossen, die Ausstellung ist abgeräumt, die Ausstellungsräume leer. Seit mehreren Jahren bemühen sich die Marktgemeinde Weyer und der Museumsverein gemeinsam mit dem Land Oö, Kulturabteilung und LEADER NP Kalkalpenregion um eine Fortführung. Zwar gibt es einzelne Ideen und Projekte für die Neugestaltung, jedoch kein Gesamtkonzept und kein Betreibermodell. Außerdem sollten neu und jüngere Personen aus der Region in die Neugestaltung einbezogen werden.
Von der Steuerungsgruppe NOI wurde beschlossen für das Ennsmuseum Weyer einen DT-Sprint Prozess durchzuführen. Es gab dazu mehrere Vorgespräche (14. Mai, 18. Mai,1. Juni 2018) der Projektverantwortlichen, schließlich wurde vereinbart als ersten Schritt einen zweitägigen Workshop vor Ort durchzuführen sowie einen eigenen Workshop zum Thema Betreibermodell bzw. Geschäftsmodell.

Am 9. und 10. Juli fanden in der Volksschule Weyer die ersten beiden Workshops statt. Unter der Moderationsleitung von DI Ursula Kopp (FH Steyr) und der Co-Moderation von Stephan Rosinger (Museum Arbeitswelt) arbeiteten an den beiden Tagen 22 Personen an der Fragestellung „Wie soll das Ennsmuseum weitergeführt werden?“. Das Workshop-Programm umfasste inhaltliche Impulse, die Gestaltung einer Zeitleiste, eine Vor-Ort-Begehung, mehrere Ideenphasen sowie am zweiten Tag einen ersten Prototyping-Block. 3 Gruppen entwickelten 3 Prototypen für die weitere Bearbeitung.
Am 14. Juni 2018 fand ein Workshop zum Thema „Organisation und Geschäftsmodell“ statt.
Im Workshop am 31.Oktober 2018 wurden die Ideen aus den vorangegangenen Workshops noch weiter vertieft. Konkrete Ideen für Angebote für die unterschiedlichen BesucherInnengruppen (Familien, Vereine, RadsportlerInnen etc.) und deren individueller Nutzen wurden im Detail ausgearbeitet, konkrete Prototypen zu Architektur, öffentlicher Raum, Marketing und Organisation liegen nun vor.

Am 29. November 2018 wurde mit ausgewählten ExpertInnen ein Konzept für die Einreichung eines LEDER Projektes entwickelt, dass die konkrete Neugestaltung (Architektur des Gebäudes und Gestaltung des Umfeldes) und –bespielung (Ausstellungsthemen, sonstige Veranstaltungen) des Ennsmuseums zum Inhalt hat.
Am 6. Dezember 2018 fand eine Nachbesprechung einer internen Projektgruppe statt. Ziel war es die Aufbereitung der entwickelten Ergebnisse zu besprechen bzw. erarbeiten. Als konkretes Ergebnis wurde vereinbart bis Juni 2019 eine Präsentationsmappe zu erstellen.

Darauf aufbauend soll ein Gesamtkonzept für ein Ennsmuseum Neu erstellt werden.

Ergebnisse

Prototyp 1: Regionales Leitmuseum

Dieser Prototyp beschäftigt sich mit Fragen, die durch eine Positionierung als Leitmuseum aufgeworfen werden: Welche Museen gehören zum Verbund? Welche Themen werden gezeigt? Wie kann eine hauptamtliche Arbeitskraft installiert werden? Wie können Ehrenamtliche eingesetzt werden?

Prototyp 2: Programmheft – die Enns als roter Faden

Vielfältiges Veranstaltungsprogramm und die Themen Geschichte und Natur inklusive Kooperationsangebote mit PartnerInnenn aus der Region. Neben der Ausstellung finden zahlreiche Kurse In- & Outdoor statt. Räume können zudem für Hochzeiten etc. vermietet werden.

Prototyp 3: Orts- und Raumplan

Das Museum wird über neue Wege zugänglich gemacht. Der Parkplatz für BesucherInnen befindet sich beim Bahnhofsgelände. Ein gestalteter Badeplatz bei der Mündung der Gaflenz in die Enns wird die Umgebung künftig beleben. Auch Kulturveranstaltungen im Kraftwerk tragen zur einmaligen und unverkennbaren Belebung des Areals, in dessen Zentrum sich das Ennsmuseum befindet, bei. Die Anbindung des Museums an den Radweg, um RadtouristInnenen anzusprechen, sollte ebenfalls durch eine neue Wegführung möglich werden. Im Gebäude entstehen neue, offene Räume durch das Entfernen von Zwischenwänden und –decken. Die Implementierung eines Lifts wird so auch möglich. Ein zentraler, hoher Veranstaltungsraum, der sich auch für Sonderausstellungen eignet, wird so geschaffen. Ausstellungsfläche für eine Dauerausstellung befindet sich hauptsächlich im ersten Stock. Der Festsaal, der sich auch für Vermietungen eignet, ist ein Stockwerk darüber. Die Gastronomie öffnet sich durch eine Glasfront in Richtung Wasser. Zudem können Kellerräume für spezielle Events wie Verkostungen genützt werden

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Projektstart
2018
Kontakt
Das Projektteam ist bereits vollzählig!

Vielen Dank für die zahlreiche Anmeldungen.
Die Teilnehmer wurden rechtzeitig vor dem Projektstart verständigt.