P01 Living Lab

Wie könnten wir die Nachhaltigkeitsschmiede als Homebase für Regionalentwicklung positionieren?

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P01 Living Lab – Nachhaltigkeitsschmiede Neu

Thema: Digitalisierung – Neugestaltung der Nachhaltigkeitsschmiede in Steinbach
Fragestellung: Wie könnten wir die Nachhaltigkeitsschmiede als Homebase für Regionalentwicklung positionieren?
Zeitraum: Juni 2018 bis Oktober 2018
Projektträger: Gemeinde Steinbach a.d. Steyr, LEADER Regionen
Hauptmoderation: Patrick Brandtner
Region(en): Leader Region Linz-Land, Traunviertler-Alpenvorland und Nationalpark Kalkalpen, Steyr
Beteiligte: 27 Personen
Veranstaltungen: 5 (3 Workshops, zweitägige Exkursion)

Kurzzusammenfassung

Entwicklung eines Living Labs für die Regionalentwicklung als Lernort und multifunktionales Veranstaltungszentrum. Neugestaltung einer Ausstellung zum Thema nachhaltige Regionalentwicklung.

  • Multifunktionaler Raum für Veranstaltungen (Seminare, Workshops, …)
  • Innovativer Lernraum für Studierende und Schüler
  • Mobile, flexibel veränderbare Ausstellungen
  • Innovationslandkarte

 

Projektbeschreibung

Am 11. Juli 2018 startete der DT-Prozess zum Thema Digitalisierung. Ausgangspunkt für diesen Prozess waren einerseits die Ergebnisse eines im Dezember 2017 durchgeführten ExpertInnen-Workshops, andererseits der konkrete Wunsch der Betreiber der Nachhaltigkeitsschmiede Steinbach nach einer Neupositionierung dieser. Auch dazu gab es zwischen April und Mai mehrere Vorgespräche mit möglichen Projektbeteiligten und -partnern. Unter der Projektleitung von LAbg. Bgm. Dr. Christian Dörfel und DI Felix Fößleitner sowie der Moderation von Dr. Patrick Brandner (FH Steyr) startet am 11. Juli 2018 der erste Workshop. Ziel war es einen Raum, eine Homebase (Living Lab) für die Regionalentwicklung von morgen zu implementieren, einen Ort in dem Menschen u.a. folgende Aktivitäten für die Entwicklung von neuen Lösungen aktiv ausführen können:

  • Denkfabrik für die Zukunft des ländlichen Raums
  • Mitmachgelegenheit und Ausprobierzonen zu ausgewählten Themenschwerpunkten über definierte Zeiträume
  • Kreatives Arbeiten mit ausgewählten Innovationsmethoden
  • Austausch im realen Umfeld mit ausgewählten Best Practice Beispielen

Räume, Methoden und Infrastruktur(en) sollten für eine zukunftsfähige Regionalentwicklung modellhaft konzipiert werden. Mit der Neugestaltung der Nachhaltigkeitsschmiede in Steinbach an der Steyr gab es auch einen konkreten Anlass das Konzept LIVING LAB modellhaft umzusetzen.

Am 6. und 7. September fand zu diesem Themenschwerpunkt eine Exkursion in den Bayrischen Wald (Digitales Dorf) und Nürnberg (Josephs – Living Lab) statt. Aufbauend auf den Erkenntnissen und Informationen, die während dieser Exkursion gesammelt werden konnten, wurde mit den 14 ExkursionsteilnehmerInnen ein Workshop in der Denkfabrik (Josephs) in Nürnberg durchgeführt. In einem ersten Schritt wurden die Herausforderungen eines Living Labs identifiziert und zusammengefasst. Diese betreffen u.a. die Community (einschließlich Aufbau, Transparenz und Kommunikation), ein nachhaltiges Geschäftsmodell (u.a. personelle Begleitung), die Entwicklung des Services und die Besonderheiten des qualitativen Testens und der Co-Creation. In einem zweiten Schritt wurde im Workshop auch noch der Frage nachgegangen, welche Hypothesen und Aussagen in Bezug auf ein Living Lab in der Nachhaltigkeitsschmiede in Steinbach formuliert werden können. Hervorgehoben werden können u.a. Diskussionen über die Sicherstellung der Frequenz; die Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen, Unternehmen, dem Tourismus; die Idee eines Netzwerkes an Denkräumen verteilt in der Region mit gemeinsamem Konzept und Überlegungen zum Grundkonzept und zur Organisation. Die Ideen wurden protokolliert und aufbereitet, das Innovationsteam konnte im darauffolgenden Workshop in der Nachhaltigkeitsschmiede mit den Ideen weiterarbeiten. Durch die Exkursion und den Workshop konnte ein gemeinsames Verständnis der Gruppe zum Begriff des Living Labs erarbeitet werden und es wurde v.a. auch eine Idee entwickelt, was ein Living Lab in unserer Region bedeuten könnte.

Der 3. Workshop stand im Zeichen der Prototyperstellung für die entwickelten Ideen und führte zu Konzept-Prototypen für ein verteiltes Living-Lab und zwei konkreten Raumnutzugskonzepten.  

Ergebnisse 

Dezentrales Living Lab: Die Nachhaltigkeitsschmiede in Steinbach, die sich bereits als Zentrum für Regionalentwicklung etabliert hat, soll sich als Homebase eines dezentralen Living-Lab-Ansatzes entwickeln. Die in der Region verteilten Living Labs stellen ein Netzwerk an Denkräumen dar, die unterschiedlich genutzt/bespielt werden und durch deren Dezentralisierung eine Frequenz im ländlichen Raum sichergestellt werden kann. In den Living Labs soll für Gemeinden und Unternehmen die Möglichkeit geschaffen werden, Feedback zu ihren Prototypen (Dienstleistungen und Produkte) und Projekten einzuholen. Durch die Möglichkeit des qualitativen Testens und der Co-Creation arbeiten die Menschen aktiv an der Entwicklung ihrer Region mit. Darüber hinaus werden aktuelle und für die Region relevante Themen in regelmäßigen Abständen schwerpunktmäßig behandelt und in Ausstellungen/Vermittlungsprogrammen/Veranstaltungen unterschiedlichen Zielgruppen zugänglich gemacht. Die Nachhaltigkeitsschmiede stellt die Infrastruktur, das Know-how, die ModeratorInnen bereit und tritt als Kommunikator und Organisator auf. Durch die Kooperation mit der FH OÖ werden die Themen wissenschaftlich begleitet und die Denkräume als Orte für Lehrveranstaltungen genutzt.

 

 

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Projektstart
Juni 2018
Kontakt
Das Projektteam ist bereits vollzählig!

Vielen Dank für die zahlreiche Anmeldungen.
Die Teilnehmer wurden rechtzeitig vor dem Projektstart verständigt.