P07 Nationalpark Kalkalpen

Wie könnte das Weltnaturerbe Buchenwälder erlebbar gemacht werden?

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P07 Nationalpark Kalkalpen

Thema: Weltnaturerbe Buchenwälder
Fragestellung: Wie kann das Weltnaturerbe Buchenwälder im NP Kalkalpen erlebbar gemacht werden?
Zeitraum: Mai 2018 bis September 2018
Projektträger: Nationalpark Kalkalpen
Hauptmoderation: Michael Plasch
Region(en): Leader Region Traunviertler-Alpenvorland und Nationalpark Kalkalpen, Steyr
Beteiligte: 31 Personen
Veranstaltungen: 4

Kurzbeschreibung

Projektideen für die Vermittlung des Weltnaturerbes im Ennstal: Buchenparadies, Tal der Buchen, Buchenwaldbaden.

  • Buchenparadies mit/ohne Liegestuhl
  • Tal der Buchen
  • Buche Exklusiv
  • Buchenwaldbaden

Projektbeschreibung

folgt

Ergebnisse

Prototyp 1: „Buchenparadies mit/ohne Liegestuhl”

Ein zweiteiliges Naturareal – Wildnis- und Erlebnisbereich. Highlights sind in jedem Fall die Aussichtsplattform, Genusswege, die „Tür zur Wildnis“ und die 525-Jahre-Buche zum Bestaunen und Anfassen. Dieser Prototyp spricht sich dafür aus, den Mythos der NP-Buchenwälder emotional und spürbar zu transportieren, offeriert Verpflegung und Verweilung in Schutz-(Hütten) und zeigt Exklusivität und Zurückhaltung durch „Begrenzung der BesucherInnen und Warteliste“.

Prototyp 2: „Tal der Buchen“

Es zeigt sich ein Erlebnisreservoir mit dem Ausgangspunkt Bergerwieshütte im Weißenbachtal – der Eingang ins Tal der Buche mit einem „Rundweg“ und folgenden Stationen:

  • Buchenstation – Ausgangspunkt, Information, …
  • Buchenwissen – Wissensvermittlung, …
  • Buchenbett – Platz für Ruhe, Rast und Einkehr
  • Buchen-Slack – Kunstfaserband zwischen Buchen, Seiltanz in der Buchennatur
  • Buchen-Hängematte – Ruheplatz der anderen Art
  • Buchen-Arm-Messen – Erfassen und Umfassen der ältesten Buchen der Erde
  • Buchen-Spiegel – Baumkronenbeobachtung
  • Buchen-Baumeln – Perspektivenwechsel: mit Flaschenzug in die Buchen-Baumkrone

Der Prototyp zeigt eine breite Palette an Erlebnissen für jedwede Zielgruppe und hat im Grundkonzept auch einige Verbindungen zu Prototyp 1 geschaffen.

Prototyp 3: „Buche-Exklusiv”

Mit dieser prototypischen Lösung steht das „wow“ im Zentrum einer Tour und Erlebnisroute durch das Randgebiet nahe der Weltnaturerbeschutzflächen Buchenwälder. Vom Ausgangspunkt Bergerwieshütte im Weißenbachtal führt im ersten Teil ein barrierefreier Zugang ins Naturareal, verläuft dabei als Rundschleife durch Buchen- und Mischwald – mit einer alten Buche im Zentrum – und bietet in weitere Folge den Zugang in die Wildnis.

Über eine aufgelassene Straße quert man ein Bachbett und folgt einem über Serpentinen führenden (zu reaktivierenden) Steig auf eine Anhöhe. Es bietet sich die Gelegenheit, Totholz, alte Strände sowie unberührte Natur zu bewundern. Das Lösungskonzept verfolgt bewusst die Entschleunigung und das Langsame: Deshalb wird auf einen geschwindigkeitsintensiven Flying-Fox verzichtet und das „Hinunter-/Hinausgleiten“ von der Anhöhe ins Tal zurück mit einem umgebauten Materialtransportlift realisiert. Wesentlicher Aspekt sind die Übernachtungsmöglichkeiten am/nahe am Nationalpark. Dabei wird auf zusätzliche, große Gebäudekomplexe verzichtet und ein „Holzknechthüttendorf“ (robuste Tipi-Zelte) präsentiert, welches stimmig in die Naturlandschaft passt und der Region Ennstal zugutekommt.

Prototyp 4: „Buchenwaldbaden” (von Michael Blasl-Eichenauer – NP Innovationsteam)

Dieser Prototyp entsprang aus der Feder und dem Kreativpotentials eines Mitglieds des Innovationsteams. Die Überlegungen wurden dabei von folgender Aussage geleitet:

„Wie schaffen wir es, dem Menschen beizubringen, die Buchenwälder zu respektieren, zu schützen und zu erhalten“ – Eine Zielgruppe muss angesprochen werden, die bewusst die Buchenwälder als Zielort erkennt und zu schätzen weiß, oder zumindest eine Zielgruppe die durch unser Handeln erkennt, welcher Schatz sich im Nationalpark Kalkalpen verbirgt.“

Kleiner Steg, große Wirkung: Den Wald mit all seinen Facetten durch eine kurze Rast oder einem bewussten Besuch „aufnehmen“ zu können. Eine kleine Plattform bzw. Ein Steg von 150×200 bietet genug Platz um sich eine Jause zu gönnen, sich kurz zu setzen oder damit sich zwei erwachsene Personen nebeneinander hinlegen können um den Zauber des Blätterdaches zu bewundern. Es soll dabei keine reißerische Attraktion, sondern die bewusste Entschleunigung, geboten werden.

Waldliegen“ an den Wegen platziert, die nicht nur Wanderern als Rastplatz dienen, sondern von ruhesuchenden Menschen gezielt als Oase gewählt werden, um ein Buch zu lesen, abseits der Abgase und des Lärms der Stadt ein Nickerchen zu machen oder einfach nur um den Wald zu beobachten und mit allen Sinnen zu genießen.

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Projektstart
Mai 2018
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