P02 Radregion

Wie kann das Radfahren für verschiedene Zielgruppen überregional erlebbar gemacht werden?

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P02 Radregion

Thema: Radregion
Fragestellung: Wie kann das Radfahren für verschiedene Zielgruppen überregional erlebbar gemacht werden?
Zeitraum: November 2017 bis Juni 2018
Projektträger: Radforum Steyr-Kirchdorf, TVB Steyr und die Nationalpark Region
Hauptmoderation: Stefan Hagauer (Teresa Sposato)
Region(en): Leader Region Traunviertler-Alpenvorland und Nationalpark Kalkalpen, Steyr
Beteiligte: 55 Personen
Veranstaltungen: 6 (Startveranstaltung, 4 Workshops, Einsatz Digitaler Tools)

Kurzzusammenfassung

Konzeptideen für neue touristische Angebotspakte (Beach & Bike), zur Entwicklung einer E-Bike Musterregion sowie für eine „Sicher am Rad APP“. Projektbetreuung durch das Forum Radregion Steyr-Kirchdorf gesichert.

  • B(e)ach Radeln
  • E-Bike Musterregion
  • Sicher am Rad-App
  • Gravel Modellregion
  • Draisinen Radeln entlang der Steyrtalbahn

 

Projektbeschreibung

Die Flusslandschaften in der Region bieten Erlebnisse und Geschichten, die man am besten mit dem Rad erleben und genießen kann. Das Radforum Steyr-Kirchdorf hat 2016-207 eine Ist-Analyse der Infrastruktur und der Angebote zum Thema Radfahren durchgeführt. Darauf aufbauend sollten im NOI-Prozess die nächsten Schritte für die Umsetzung von Maßnahmen zur Schaffung einer Vorzeige-Radregion gesetzt werden.
Am 22. November 2017 startete der Prozess mit einer Veranstaltung im SPES Bildungshaus, Schlierbach. Als Projektleiter stellte sich der BIKE-Experte Bernhard Huber aus Windischgarsten zur Verfügung, gemeinsam mit einem Innovationsteam aus allen vier Regionen startete er am 4. Dezember 2017 mit einem ersten Workshop, bei dem bereits das Projektumfeld, eine Stakeholder-Map und Themenschwerpunkte analysiert und festgelegt wurden.
Beim zweiten Workshop, am 05.03.2018, wurden in der Nachhaltigkeitsschmiede in Steinbach a.d. Steyr die Empathie-Phase durchlaufen, um die Bedenken, Wünsche und Anforderungen verschiedener Zielgruppen zu durchleuchten.
Der dritte Workshop am 14. Mai 2018 im Museum Arbeitswelt Steyr stand unter dem Motto „Ideenfindung“. Das Innovationsteam entwickelte zahlreiche Projektvorschläge für eine modellhafte Radregion, für die weitere Bearbeitung ausgewählt wurden 3 Themen:

  • Touristische Leitprodukte für die Radregion (Stichwörter: Beach & Bike / Heritage & Bike / Kulinarik & Bike)
  • E-Bike „Musterregion“ (Stichwörter: Verleihsystem / Shuttle-System / Ladestationen)
  • Radsicherheit & Gefahrenstellen

Am 18. Juni 2018 fand der vierte Workshop in der Villa Sonnwend, Windischgarsten statt, bei dem die Konzepte im Rahmen eines Prototyping modellhaft dargestellt wurden.
Neben den Workshops gab es auch mehrere Abstimmungsgespräche zwischen den Projektverantwortlichen und Regionsvertretern (u.a. TVB Steyrtal, TVB Ennstal, LEADER,…).
Die Testung der im Projekt „Radregion“ entwickelten Prototypen erfolgte von 26. September 2018 bis 29. Oktober 2018 durch den erstmaligen Einsatz des NOI Online Tools. Im Zuge dieses Ideenwettbewerbs „Besser Radeln“ hatten die BürgerInnen innerhalb und außerhalb der NOI-Region die Möglichkeit die drei erstellten Prototypen zu testen und ihr direktes Feedback abzugeben. Insgesamt wurden 22 Beiträge eingereicht, wie die vom Innovationsteam entwickelten Ideen ergänzt und verbessert werden können. Durch die Außenwirkung des Online Wettbewerbes konnten sowohl Meinungen aus der Region eingeholt werden als auch neue Kontakte hinsichtlich der Zukunft der „Radregion Steyr-Kirchdorf“ geknüpft werden. Im Grunde wurden die drei Prototypen bestätigt und das Fazit von Projektleiter Bernhard Huber war, dass der gewählte Weg der regionsübergreifenden Zusammenarbeit/Produktentwicklung wichtig und richtig ist. Es wurde jedoch festgestellt, dass eine echte „regionale Radcommunity“, welche das Thema stärker forciert aktuell noch fehlt. Würde eine solche Community bereits bestehen, wäre der Response auf den Online Ideenwettbewerb vermutlich noch größer gewesen.
Die Ergebnisse wurden am 14. November 2018 dem Radforum Steyr-Kirchdorf vorgestellt und Anfang Jänner 2019 die weiteren Schritte fixiert. Nach einem weiteren Workshop, organsiert durch den OÖ Tourismus, wurde im März eine Strategie zur Umsetzung touristischer Leitprojekte bis 2021 fixiert. Eine erste Präsentation der Konzepte für die Öffentlichkeit fand am Sonntag, 19. Mai 2019 im Rahmen der Eröffnung des Lückenschluss des Steyrtalradwegs (Klaus-Windischgarsten), statt.

Ergebnisse

Prototyp 1: B(e)ach Radeln

B(e)ach-Radeln ist der Prototyp für eine Kampagne oder Marke, die das Juwel Wasser für den Radfahrer erlebbar macht. Vom Gleinkersee, einem Nature-B(e)ach bis zum Stausee Klaus, dem Family-B(e)ach. Von den romantischen Schotterbänken am Reichramingbach, einem Chill-B(e)ach bis zum City-B(e)ach in Steyr bzw. zum Thrill-B(e)ach in wilderen Gewässern. Wer in der Region radelt, egal ob sportlich oder gemütlich am Rennrad, mit dem Bergrad oder mit der Familie am Radweg, sollte folgendes wissen: ein B(e)ach ist immer in der Nähe.

Prototyp 2: E-Bike Musterregion

Das Radeln mit Elektro-Unterstützung ist Mainstream. Regionen, die ihren Gästen eine perfekte Infrastruktur dazu bieten, werden touristisch gesehen in diesem Bereich die Nase in Zukunft vorne haben. Für die E-BikerInnen gehört diesbezüglich sehr viel mitbedacht. Im “E-Bike Muster Region”-Prototypen wurde all das berücksichtigt: Eine nutzerInnenfreundliche einheitliche Buchungsplattform für die Region, ein flächendeckendes Verleihsystem und kundige Guides in Radhotels und Radgasthöfen, Ladestationen und Labestationen, ein E-Bike Base Camp für Fahrsicherheittrainings, Alternativprogramm Packages für RadurlauberInnen, wenn das Wetter nicht radtauglich ist.

Prototyp 3: Sicher am Rad APP

Ein Radwegnetz ist ein Muss für eine radfahrfreundliche Region. Die Qualität und Sicherheit der Radwege ist allerdings sehr unterschiedlich. Das beginnt bei der Beschilderung und endet bei potentiellen Gefahrenstellen. Die Sicher am Rad APP soll, bewusst mit Hilfe der RadwegnutzerInnen, Schwachstellen/Optimierungspotentiale in Bezug auf Qualität und Sicherheit an den Radwegen aufspüren und die (politischen) Verantwortlichen darauf aufmerksam machen. Die App soll aber nicht nur mit dem Finger auf kleine Mängel hinweisen. Best Practice Beispiele für besonders gelungene Lösungen am Radweg, die RadfahrerInnen beispielsweise in anderen Regionen gesehen/erfahren haben, sollen ebenso über die App veranschaulicht werden und als Vorbild dienen. Der Grundstein für eine problemlösungs- und nutzerInnenorientierte Weiterentwicklung der Qualität und Sicherheit auf den Radwegen der Region wäre somit gelegt.

 

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Projektstart
Oktober 2017
Kontakt
Das Projektteam ist bereits vollzählig!

Vielen Dank für die zahlreiche Anmeldungen.
Die Teilnehmer wurden rechtzeitig vor dem Projektstart verständigt.







dokumente zum event

9.16.2019

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